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Wann man Probiotika einnehmen sollte

Probiotika: Wie lange vor dem Essen?

Wie lange vor dem Essen sollte man ein Probiotikum einnehmen? Sollte man ein Probiotikum besser morgens oder abends einnehmen? Kann man ein Probiotikum durchgehend einnehmen? Auf all diese Fragen gehen wir in diesem Artikel ein.

Probiotika: Die Verbündeten des Darmmikrobioms

Probiotika sind „gute Bakterien“, die in der Regel bereits von Natur aus im menschlichen Körper vorhanden sind.

Die Einnahme eines Probiotikums, um die Zufuhr an nützlichen Mikroorganismen zu erhöhen, ist eine sehr effektive Möglichkeit, um das Gleichgewicht des Darmmikrobioms und die allgemeine Gesundheit zu unterstützen (1).

Doch zuerst müssen sie in einem Zustand im Darm ankommen, in dem sie ihre positive Wirkung auch entfalten können.

Wann sollte man ein Probiotikum einnehmen: morgens oder abends?

Zu welcher Tageszeit sollte man ein Probiotikum einnehmen? Diese Fragen stellen sich viele. Morgens? Abends?

In Wirklichkeit spielt es keine Rolle, ob Sie Ihr Probiotikum morgens oder abends einnehmen. Es gibt lediglich Einschränkungen im Hinblick auf die Lebensfähigkeit der in dem Nahrungsergänzungsmittel enthaltenen Bakterien (2):

  • Wenn Sie Ihr Probiotikum auf nüchternen Magen einnehmen und zu lange bis zur nächste Mahlzeit warten, können die Bakterien durch den Magensaft beschädigt werden. Die Einnahme eines Probiotikums mit einer leichten Mahlzeit oder einem Snack hilft, die Gefahr durch die Magensäure in Schach zu halten und die Ansiedlung der guten Bakterien im Darm zu fördern.
  • Aber essen Sie nicht zu viel! Wenn Sie Ihr Probiotikum mit einer üppigen Mahlzeit oder direkt danach einnehmen, bleiben die Bakterien zu lange im Magen und werden von der Nahrung blockiert, sodass sie schließlich ebenfalls durch die Magensäure beschädigt werden.

Aus praktischen Gründen ist es am einfachsten, Probiotika morgens 15 bis 30 Minuten vor einem leichten Frühstück (kein Brunch!) einzunehmen. So bleiben ihre Vorzüge erhalten.

Sie nehmen Ihr Probiotikum sie lieber abends ein, weil Sie es morgens oft vergessen, oder weil zu Beginn der Kur Nebenwirkungen wie Blähungen auftreten, die tagsüber besonders unangenehm sind? Sie können Ihr Probiotikum auch weiterhin abends einnehmen, vor einem leichten Abendessen oder kurz vor dem Schlafengehen (einige Stunden, nachdem Sie das Abendessen verdaut haben, mit einem kleinen Snack). Wie Sie sehen gibt es mehrere Optionen.

Probiotika: Wie lange vor dem Essen?

Achten Sie darauf, dass Sie vor allem die Hinweise auf dem Etikett des Probiotikums befolgen.

Da es, wie bereits erwähnt, keine genauen Regeln gibt, wird im Allgemeinen empfohlen, Probiotika 30 Minuten vor oder während einer leichten Mahlzeit oder einem Snack einzunehmen.

Probiotika: Wie lange dauert es, bis eine Wirkung eintritt?

Generell gilt, dass ein Probiotikum kein schnelles Heilmittel ist. Man darf daher nicht erwarten, dass Probiotika sofort, innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme, eine Wirkung zeigen.

Deshalb spricht man auch von einer Probiotika-Kur: Es handelt sich um eine „Basisbehandlung“, die die Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen soll.

Daher dauert es in der Regel einige Wochen, bis eine Probiotika-Kur, die zudem von einer angepassten Ernährung unterstützt werden sollte, erste Wirkungen zeigt.

Wie lange sollte eine Probiotika-Kur dauern?

Bleibt die Frage wie lange und wie oft pro Jahr man eine Probiotika-Kur machen sollte. Die Dauer einer Probiotika-Kur hängt von den individuellen Beschwerden ab. Hier sind ein paar Beispiele:

  • Bei Verdauungsbeschwerden, Durchfall und Reizdarm ist laut Studien eine Dauer von von 1 bis 3 Monaten zu empfehlen, um eine Wirkung zu erzielen (3-5).
  • Bei Verstopfung empfehlen mehrere Studien eine Probiotika-Kur über 1 Monat (6-7).
  • Für das Immunsystem wird die gesamte Winterzeit empfohlen, d. h. eine 6-monatige Kur (8-10).
  • Bei Stimmungsschwankungen sollte eher auf eine 4- bis 6-wöchige Kur gesetzt werden (11-13).
  • Bei Hautproblemen wird die Kur auf 2 bis 3 Monate ausgedehnt.

In jedem Fall ist es ratsam, den Empfehlungen für das jeweilige Probiotikum zu folgen, um seine Vorteile zu optimieren.

Kann man ein Probiotikum durchgehend einnehmen?

Nein. Es ist besser, von Zeit zu Zeit Pausen bei der Einnahme von Probiotika zu machen und sie nicht durchgehend über einen längeren Zeitraum hinweg einzunehmen. Und zwar aus mehreren Gründen:

  • Zum einen sollen Probiotika zum Gleichgewicht des Darmmikrobioms beitragen und dieses nicht ersetzen. Probiotika stellen daher eine punktuelle Hilfe dar. Es wird empfohlen, am Ende einer Probiotika-Kur mehrere Wochen bis Monate zu pausieren, damit sich das Darmmikrobiom von selbst neu bilden kann.
  • Zum anderen können die oben genannten Beschwerden durch eine Dysbiose, d. h. ein Ungleichgewicht des Mikrobioms, hervorgerufen werden. Mache Experten fürchten, dass eine Kur mit der gleichen mikrobiotischen Formel, den gleichen Bakterienstämmen, die das ganze Jahr über ohne Pausen durchgeführt wird, möglicherweise ein neues Ungleichgewicht schafft. Daher die Empfehlung, nicht nur Pausen bei der Probiotika-Kur zu machen, sondern auch die Stämme von Zeit zu Zeit zu wechseln.

Schließlich ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt um Rat fragen, wenn Ihre Probleme trotz einer oder mehrerer Kuren fortbestehen.

Beispiele für wirksame Probiotika

Zum Schluss möchten wir Ihnen 4 Nahrungsergänzungsmittel mit Probiotika vorstellen:

  • Probio Forte: Dieses Probiotikum enthält 5 verschiedene Bakterienstämme (Bifidobacterium lactis, Lactobacillus acidophilus, casei und plantarum und Lactococcus lactis), die alle natürlich im Darmmikrobiom vorkommen.
  • Bacillus subtilis: Dieses extrem widerstandsfähige Bakterium gegen extreme Bedingungen wird wegen seiner möglichen Auswirkungen auf das Immunsystem erforscht.
  • Lactobacillus reuteri: Diese wichtige Bakterienart, die von Natur aus in der Darmflora vorkommt, wird auf ihre potenziellen Auswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit untersucht. Sie soll ein Enzym produzieren, das die Aufnahme von Nahrungscholesterin im Darm reduziert und den Cholesterinstoffwechsel reguliert.
  • Full Spectrum Probiotic Formula: Die besonders umfassende probiotische Formulierung Full Spectrum Probiotic Formula enthält 20 verschiedene Bakterienstämme und ist mit 36 Milliarden CFU pro Tag besonders hoch hochdosiert. Die Vielfalt der Bakterienstämme und Arten in dieser Formel macht sie zu einem idealen Verbündeten, um sich alle Vorteile von Probiotika zunutze zu machen.

TIPP VON SUPERSMART

Quellenangaben

  1. JANDHYALA, Sai Manasa, TALUKDAR, Rupjyoti, SUBRAMANYAM, Chivkula, et al. Role of the normal gut microbiota. World journal of gastroenterology: WJG, 2015, vol. 21, no 29, p. 8787.
  2. Tompkins TA, Mainville I, Arcand Y. The impact of meals on a probiotic during transit through a model of the human upper gastrointestinal tract. Benef Microbes. 2011 Dec 1;2(4):295-303. doi: 10.3920/BM2011.0022. PMID: 22146689
  3. Sisson, Ayis & Bjarnason, Randomised clinical trial: a liquid multi‐strain probiotic vs. placebo in the irritable bowel syndrome – a 12 week double‐blind study, https://doi.org/10.1111/apt.12787
  4. De Chambrun, Neut, Chau et al. A randomized clinical trial of Saccharomyces cerevisiae versus placebo in the irritable bowel syndrome, https://doi.org/10.1016/j.dld.2014.11.007
  5. Majeed et al. Bacillus coagulans MTCC 5856 supplementation in the management of diarrhea predominant Irritable Bowel Syndrome: a double blind randomized placebo controlled pilot clinical study, Nutrition Journalvolume 15, Article number: 21 (2016)
  6. Eskesen et al. Effect of the probiotic strain Bifidobacterium animalis subsp. lactis, BB-12®, on defecation frequency in healthy subjects with low defecation frequency and abdominal discomfort: a randomised, double-blind, placebo-controlled, parallel-group trial, DOI: https://doi.org/10.1017/S0007114515003347
  7. Ojetti et al. The effect of Lactobacillus reuteri supplementation in adults with chronic functional constipation: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. J Gastrointestin Liver Dis. 2014 Dec;23(4):387-91. doi: 10.15403/jgld.2014.1121.234.elr.
  8. Berggren et al, Randomised, double-blind and placebo-controlled study using new probiotic lactobacilli for strengthening the body immune defence against viral infections. Eur J Nutr. 2011 Apr;50(3):203-10. doi: 10.1007/s00394-010-0127-6. Epub 2010 Aug 28.
  9. Leyer et al. Probiotic Effects on Cold and Influenza-Like Symptom Incidence and Duration in Children, doi: 10.1542/peds.2008-2666
  10. Gerasimov et al. Role of short-term use of L. acidophilus DDS-1 and B. lactis UABLA-12 in acute respiratory infections in children: a randomized controlled trial, European Journal of Clinical Nutrition volume 70, pages463–469 (2016)
  11. Bercik et al (2011). The anxiolytic effect of Bifidobacterium longum NCC3001 involves vagal pathways for gut–brain communication, doi: 10.1111/j.1365-2982.2011.01796.x
  12. Pinto-Sanchez et al (2017). Probiotic Bifidobacterium longum NCC3001 Reduces Depression Scores and Alters Brain Activity: A Pilot Study in Patients With Irritable Bowel Syndrome, DOI: https://doi.org/10.1053/j.gastro.2017.05.003
  13. Messaoudi et al (2011). Assessment of psychotropic-like properties of a probiotic formulation (Lactobacillus helveticus R0052 and Bifidobacterium longum R0175) in rats and human subjects, DOI: https://doi.org/10.1017/S0007114510004319.

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