Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die den Körper positiv beeinflussen können. Sie sind auf der ganzen Welt beliebt. Welche positiven Effekte sind für schwangere Frauen am interessantesten?
Studien, die ihre Sicherheit und Wirksamkeit belegen, häufen sich. Probiotika sind heute legitime natürliche Behandlungen, um das Gleichgewicht des Darmmikrobioms zu unterstützen. Immer mehr Forschende sind sogar der Meinung, dass sie zur allgemeinen Gesundheit beitragen.
Ihre Verwendung bei schwangeren Frauen wird jedoch immer noch diskutiert, da Schwangere und Föten besonders anfällig sind.
Im Jahr 2021 legten die Autoren einer Metaanalyse nahe, dass Probiotika auch für schwangere Frauen als sicher angesehen werden können. Sie empfahlen jedoch weitere Untersuchungen und die Einnahme unter strenger Überwachung (1).
Wenn Sie schwanger sind, raten wir Ihnen daher, sich vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, einschließlich Probiotika, systematisch an einen Arzt zu wenden.
Zwei spezielle Arten von Probiotika wurden untersucht, um schwangere Frauen zu unterstützen:
Konzentrieren wir uns nun genauer auf die verschiedenen Beschwerden, die durch die Schwangerschaft verursacht werden .
Während der Schwangerschaft kommt es häufig zu Verstopfung. Sie zeichnet sich durch weniger als drei Stuhlgänge pro Woche und Schwierigkeiten bei der Darmentleerung aus. Der Stuhlgang erfordert übermäßige Anstrengung.
In den letzten zwei Trimestern sind fast 30 % der Frauen betroffen (5). Dies lässt sich durch mindestens drei Faktoren erklären: die Menge an zirkulierendem Progesteron, die physiologische Verlangsamung der Nahrungsaufnahme im Verdauungssystem und die Kompression des Dickdarms durch die Gebärmutter.
Es wurden zwei Hypothesen aufgestellt, um das potenzielle Interesse von Probiotika gegen Verstopfung zu erklären. Sie könnten zunächst dazu beitragen, das Innere des Darms zu säuern. Dies würde die Peristaltik, d. h. die Gesamtheit der Muskelkontraktionen, die die Nahrung durch den Verdauungstrakt bewegen, erhöhen. Darüber hinaus haben mehrere Studien gezeigt, dass sich die Zusammensetzung der Darmflora bei Personen mit Verstopfung deutlich von denen mit einer normalen Verdauung unterscheidet.
Die Arten, die hauptsächlich gegen Verstopfung bei schwangeren Frauen untersucht werden, sind:
Wie auch Diabetes Typ 2 ist Schwangerschaftsdiabetes eine Kohlenhydratunverträglichkeit: Der Körper ist nicht mehr in der Lage, den Blutzuckerspiegel richtig zu regulieren.
Der hohe Blutzucker führt zu unangenehmen Symptomen (Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit...). Vor allem führt er zu Risiken für die Mutter (Geburt durch Kaiserschnitt oder Frühgeburt, Präeklampsie...) und für das Baby (Atemnot, neonatale Hypoglykämie, Makrosomie...).
Forschende stellten fest, dass sich das Darmmikrobiom bei Gestationsdiabetes merklich verändert. Das Mikrobiom bei Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes zeigt ähnliche Anzeichen von Entzündungen, Insulinsensitivität und Adipositas wie bei stark übergewichtigen Menschen. Wissenschaftler überprüfen daher derzeit, welche Probiotika am effektivsten zur Wiederherstellung eines normalen Mikrobioms beitragen. Sie wollen vor allem herausfinden, welche die Risiken durch zu hohen Blutzucker reduzieren können. Beim Schwangerschaftsdiabetes sind Lactobacillus rhamnosus GG und Bifidobacterium lactis erneut die relevantesten (7-8).
Die gastroösophageale Refluxkrankheit ist eine weitere typische Unannehmlichkeit während der Schwangerschaft, die in der Regel nach der 20. Schwangerschaftswoche auftritt. Sie verursacht besonders unangenehmes Sodbrennen bei 80 % der Schwangeren, vor allem abends nach dem Essen.
Gibt es Probiotika, die gegen Reflux bei Schwangeren empfohlen werden? Im Jahr 2020 zeigte eine Metaanalyse von zwölf Studien, das Probiotika bei gastroösophagealen Reflux potenziell relevant sind, insbesondere bei Aufstoßen und Sodbrennen. Die Ergebnisse sind jedoch nicht definitiv (9). Weitere Erkenntnisse auf dem Gebiet stehen noch aus. Es gibt aber bereits hygienisch-diätetische Empfehlungen, die Reflux bei schwangeren Frauen reduzieren können: langsam essen, kleine Mahlzeiten über den Tag verteilen, säurehaltige Lebensmittel und solche, die die Magenentleerung verlangsamen, vermeiden.
Zwischen 10 und 20 % der Mütter sind in den Wochen nach der Geburt von einer „postpartalen Depression“ betroffen.
Diese schwere Krankheit, die sich vom „Baby Blues“ unterscheidet, kann sich bereits am 6. Tag nach der Geburt manifestieren und muss sofort ärztlich behandelt werden.
Sie kann mehrere Monate dauern und mehrere Symptome wie den Verlust der Lebensfreude, tiefe Traurigkeit ohne ersichtlichen Grund, negative Gedanken usw. verursachen.
Jüngste Entdeckungen haben gezeigt, dass die Darmflora über den Vagusnerv mit dem Gehirn kommuniziert. Sie kann Neurotransmitter produzieren, die mit denen im Gehirn identisch sind, wie z. B. GABA, Serotonin oder Acetylcholin. Sie alle sind an Depressionen und Stimmungsstörungen beteiligt. Anschließend wurden Studien durchgeführt, um speziell die Wirkung von Probiotika auf Depressionen und insbesondere auf die postpartale Depression zu untersuchen: Die Spezies Lactobacillus rhamnosus scheint bisher auch hier am vielversprechendsten zu sein (10).
Einige synergistische Formeln enthalten andere Probiotika, die auf ihre potenziellen Vorteile für die psychische Gesundheit untersucht wurden (wie Lactoxira).
Wenn Sie Stillen, wenden Sie sich ebenfalls an einen Arzt, bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.
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